OntoComputing UG

Wie Wissen Wirklich Wirkt

Wissen in Social Media

Innovationen in Social Media wie Demokratie-Software erzeugt auf neue Art Wissen. Daraus ergeben sich spannende Experimente. Die Konrad Zuse Akademie war mit dem Meinungsbarometer schon früh dabei.

Lenkung im Organisationssystem

Lenkung

Heute habe ich eine neue Erkenntnis gewonnen. Mir war bis heute nicht klar, welche Art von Elementen die Lenkung betrachtet.
Systemtheorie untersucht vier Aspekte eines Systems:

  • Funktion: Der Grund für das Existieren des Systems – bei Organisationen in der Regel der Hauptnutzen, den sie stiften.
  • Struktur: Die statischen Elemente des Systems, die sich über einen betrachteten Zeitraum nicht relevant verändern.
  • Prozess: Die dynamischen Elemente des Systems, Abläufe, relevante Veränderungen und ähnliches.
  • Lenkung: Die verändernden Elemente des Systems, Entscheidungen, Treiber, Einflüsse von außen, Machenschaften, Beziehungen und vieles mehr.

Im Original von Bertalanffy ist ebenso wie im kybernetischen Regelkreislauf nur Feedback als 4. Aspekt genannt. Für Organisationen ist das zu wenig, da Steuerung, Führung und Treiber zusätzlich zu betrachten sind. Es gibt hier nicht nur Rückkopplungszusammenhänge.

Funktion

Eine gute Formulierung der Funktion einer Organisation gelingt, indem die Regeln zum formulieren von “Unique Selling Propositions” angewandt werden. Die Funktion ist der zentrale Zweck der Organisation – und dass ist es in der Regel auch, was die Einzigartigkeit ausmacht.

Wissen, wie Wissen wirklich wirkt

Lernen hört nie auf. Doch kommt es auch stark auf die körperliche Verfassung an, ob Wissen wirklich eingesetzt wird. Bin ich durch Krankheit eingeschränkt, dann funktioniert fast immer das Umsetzen von Wissen in Handeln nicht mehr richtig. Das ist eine Beobachtung an mir selbst. Dasselbe zeigt sich aber auch bei allen Personen in meiner Umgebung. Welche Erfahrungen haben Sie damit?

Deutlich weniger Zeit für Recherche

Zur Zeit schreibe ich sehr viel. Da gibt es einiges nachzuschlagen. Wenn ich einfache Begriffe suche wie Okavangodelta, finde ich mit Google schnell eine Antwort. Wenn ich aber etwas über den Zusammenhang von Finanzkrise und der Lebensmittelindustrie herausfinden möchte, suchte ich mit Google richtig lange und musste sogar manchmal nach Stunden frustriert aufgeben. Das ist jetzt vorbei. Mein elektronischer Bibliothekar, der Wisard, findet für mich rasch und zuverlässig, was ich tatsächlich benötige. Sie das genau geht? Fragen Sie mich über ibt (at) ontoco.de

Wissen in Projekten

Bedingungslisten bewähren sich immer stärker. In füheren Projekten erstellt und dort regelmäßig angepasst liefern sie in aktuelle startenden viel Input, der sonst verloren gegangen wäre – und das ohne direkt in den Projekten selbst zu wühlen.

Je mehr Bedingungslisten verfügbar werden, desto nützlicher wird das System.

Soweit die aktuelle Erfahrung. Gutes weiterrecherchieren.

… mehr als die Summe seiner Teile

Für Mitarbeitende in einer Organisation ist es schwierig, zu erkennen, dass um sie hierum ein System aktiv ist, dass mehr ist, als die Summe seiner Teile. Das lässt leichter erkennen, wenn mehr Abstand da ist. Eine Frage, die einen Schritt weiter bringt an dieser Stelle ist, nachzudenken, was die “Seele” oder was die “Persönlichkeit” der Organisation ist. Um eine dieser zwei Fragen zu beantworten, muss sich der Nachdenkende nach Außen begeben und die Organisation mit Abstand betrachten. Versuchen Sie es einmal. Schreiben Sie über Ihre Erfahrungen.

Wisard und Text

Jetzt kann der Wisard of Onto auch einfache Textstellen – eine Email, einen Projektauftrag oder ähnliches – verarbeiten.

Damit ist es gerade in Projekten noch einfacher, den Nutzen zu erzielen:

  • die Recherche und Aufbereitung auch umfangreicher Datenbanken.
  • das Speichern von Wissensobjekten.

Gerne erläutern wir das oder zeigen es: rufen Sie uns an 0173 1522242 Dr. Peter Schnupp oder Dr. Irene Teich.

The Wisard of Onto

Sie haben eine semantische Suchmaschine? Nutzen sie deren Möglichkeiten tatsächlich aus?

Folgende Ergänzungen stehen aktuell bereit:

* Automatische kontextbezogene Suchanfragengenerierung – direkt aus Microsoft Word heraus.

* Verarbeitung der Suchergebnisse – in einem Teilfenster der Microsoft Word-Oberfläche.

Und falls Sie noch keine Findemaschine haben, dann greifen Sie zu: die Technologie ist seit 12 Jahren vielfach erprobt!

 

Onto ist ein fast so zauberhaftes Land wie Oz. Nur ist der Zauberer ist hier unsichtbar hinter Microsoft Word verborgen:

Arbeitsoberfläche des Wisard of Onto

In Oz ist vieles falsch – in den Augen der Besucherin. Und genau so erscheint Ihnen Wisard vielleicht auch falsch. Wisard ist aber eben kein Zauberer, sondern Wisdom Acquisition, Research and Deployment.

Gerne führen wir Ihnen vor, wie das geht. Wir besuchen Sie persönlich oder Sie vereinbaren einen Internet-Termin mit uns.

 

Mittelalter birgt interessante Wissenstechnologie-Erweiterungen

Die Forschung zu Methoden und Technologien im Umgang mit Wissen wurde am 1.10.2012 an die Konrad Zuse Akademie Hoyerswerda verlegt. Dort übernimmt das Institut für Wissenstechnologie nun diese Aufgaben.

Das spannende Thema, wie Wissen mit geringerem Aufwand und höherem Nutzen behandelt werden kann, biete zahlreiche innovative Anwendungsideen. Diese werden getestet und ausgewertet.

Wieso Wissen Technologie braucht

In den Grundlagen der Wissenstechnologie wird beschrieben, wie und wieso eine konsensorientierte Projektplanung und -führung erfolgversprechend ist. Sei beginnt mit Bedingungslisten. Daraus werden das Projekt und seine Dokumentation konstruiert.

Etwa zweitausend Jahre lang, von klassischen Altertum bis zu Beginn der Neuzeit, waren die dialektischen Methoden Standard bei der Durchführung jedes Projekts. Jeder, der einmal in Politik, Wirtschaft oder Gesellschaft an führender Stelle in Projekten mitarbeiten wollte, mußte ein Hochschulstudium darin absolviert haben – daher der Name Scholasitische Dialektik. Das zu lernen dauerte immerhin 2 Jahre

Aber wieso verdrängte dann das moderne, kompromißorientierte Vorgehen die klassische, konsensorientierte und deshalb viel effektivere Dialektik so gründlich, daß sie fast in Vergessenheit geriet und wir sie heute mühsam wiederbeleben müssen?
Zwei Gründe konnten bereits herausgearbeitet werden:
Für die komplexen heutigen Projekte reichen Bedingungslisten von vielleicht zehn Bedingungen nicht mehr. So entwickeln Philosophen hieute noch Bedingungslisten in Seminaren an Flipcharts. Es werden schnell viele Hunderte Bedingungen aus unterschiedlichen Fachgebieten. Und die Recherchen nach ihrer Erfüllbarkeit beschränken sich nicht auf die hundert bis tausend Bände einer Klosterbibliothek sondern Hunderttausende bis Millionen Dokumente in irrgendwelchen Servern irgendwo auf der Welt. Ein händisch nicht mehr zu meisterndes Problem.
Einige Annahmen der klassischen Dialektik sind zweifelhaft und werden um so zweifelhafter, je komplexer und unüberschaubarer die Verhältnisse werden. So hat schon einer der Gründerväter der Dialektik, Sokrates, in der nach ihm benannten Dichotomie festgestellt, daß es dem Menschen grundsätzlich unmöglich ist, die Realität und die Wahrheit zu erkennen – er muß mit Wirklichkeiten und Gewißheiten vorlieb nehmen. Andererseits beruht aber die Weiterverarbeitung der Aussagen und damit die Erkenntnis des benötigten Projektwissens auf der klassischen Logik, die nur zwei Wahrheitswerte, wahr oder falsch, kennt. Sehr erfahrene Dialektiker, zum Beispiel ausgebildete Jesuiten, können sich hierüber ohne größere Unfälle „hinwegmogeln“. Der Normalmensch, auch der wissenschaftlich geschulte scheitert.
„Eigentlich“ sollte beides heute keine Probleme mehr sein. Schon ein kleiner PC hat weit mehr Textspeicherungs- und -verarbeitungskapazität als eine ganze Klosterbibliothek des Mittelalters zusammengenommen. Das Web macht weltweit die Dokumente besser und schneller zugänglich als früher die Suche nach einem Buch in irgendeiner Bibliothek. Und auch das Problem der unpassenden Logik ist gelöst: Pólyas Plausibilitäts-theorie macht das Rechnen mit Wahrscheinlichkeiten und Plausibilitäten fast so sicher und theoretisch fundiert wie früher die klassische formale Logik.
Diese Rechnungen sind eher etwas für Computer – also wird die richtige Software benötigt. Die OntoComputing UG implementiert mit dem WisARD eine Objektarchitektur, mit der die wissenstheoretischen Strukturen der Dialektik analysiert und verstanden werden können. Der WisARD steht bereit, um spezielle Applikationen zur sicheren und persistenten Projektführung zu  entwickeln. Beteiligen Sie sich an dieser Innovation.